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Gegen den Darmkrebs

07.03.2018

Der März ist der Monat des Darmkrebses. Die Felix-Burda-Stiftung, die Stiftung LebensBlicke und das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. rufen dazu auf, in diesem Monat vor allem über Darmkrebsvorsorge aufzuklären. Die Klinik Kösching beteiligt sich daran.

Nordbräu-Chefin Eva Wittmann-Ott (li.) und Chefärztin Ursula Caissier arbeiten zur Förderung der Darmkrebsvorsorge zusammen.

Die Klinik hat sich für die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge ein bereits bestehendes, bayernweites Projekt ausgesucht: „Das Bier danach“. In der Klinik werden Plakate ausgehängt, die Besucher und Patienten daran erinnern, die Vorsorgedarmspiegelung durchführen zu lassen. Die Aufmerksamkeit dafür soll ein bayerisches Traditionsgetränk schaffen: das Weizen.

Wer eine Vorsorgedarmspiegelung durchführen lässt, bekommt im Anschluss nämlich genau dieses: ein alkoholfreies Weizen. Das Freibier ist Mittel für einen guten Zweck. „Der Darmkrebs ist ein vermeidbarer Krebs“, erklärt Chefärztin Ursula Caissier. „Er entsteht meistens aus harmlosen Polypen. Diese kann man bei der Darmspiegelung leicht entdecken und entfernen.“ 

Sind aus den Polypen erst einmal ausgewachsene Tumore geworden, ist das nicht mehr so einfach. Dann sind große Bauchoperationen oder Chemotherapien notwendig.

Eine Untersuchung, die sich rentiert

Eine Darmspiegelung braucht Vorbereitung von Seiten der Patienten. Diese müssen am Abend vor der Untersuchung zu Hause ihren Darm entleeren. Unter Narkose wird dann die Spiegelung des Darms durchgeführt. „Die Untersuchung ist aber sehr sicher und sie kann Leben retten. Ein Polyp oder ein früh entdeckter Tumor sind gut behandelbar. Die Aktion soll genau das ins Bewusstsein bringen“, sagt Caissier. 

Als Partner der Aktion konnte Chefärztin Ursula Caissier die Brauerei Nordbräu gewinnen. Nordbräu liefert das alkoholfreie Weizen, mit dem die Patienten nach der Untersuchung ihren Elektrolythaushalt ausgleichen können.  Brauerei-Chefin, Eva Wittmann-Ott, war sofort von der Idee begeistert, mit ihrem Bier die Darmkrebsaufklärung in der Region zu unterstützen: „Wir möchten möglichst viele Menschen davor bewahren, zu den 30.000 Todesopfern zu gehören, die dieser Krebs jährlich fordert.“